Mehr als eine Radrennbahn
Spannung pur, schnelle Jagden, Radsport der Extraklasse – und dazu ein buntes Showprogramm: Das ist das weltberühmte Sechstagerennen, das alljährliche Highlight unter den Berliner Sportevents. Im Velodrom werden die packenden Wettfahrten ausgetragen.
Auf dem Gelände des heutigen Velodroms stand zu DDR-Zeiten die Werner-Seelenbinder-Halle, eine Mehrzweckhalle für Sportwettkämpfe, SED-Parteitage und Kulisse für Konzerte. Nach deren Abriss wurde das Velodrom 1997 fertigstellt. Ursprünglich war es im Rahmen der Olympiabewerbung Berlins als Olympiasportstätte gedacht.
Das Velodrom liegt neben der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark und die Wettkampfstätten sind fast vollständig in einem parkähnlichen Plateau versenkt. Von außen sieht man nur die spektakulären, mit Holzplatten verkleideten Dachplattenkonstruktionen. Die tatsächliche Größe der Halle und insbesondere der Dachkonstruktion stehen im Kontrast zu diesem unscheinbaren Äußeren. 12.000 Zuschauer fasst die kreisförmige Arena. Die 250 Meter lange Radrennbahn im Inneren gilt als eine der schnellsten der Welt.
Die moderne Arena im Bezirk Prenzlauer Berg bietet auch den Rahmen für Showveranstaltungen und Konzerte. Namhafte Musiker wie Robbie Williams, The Cure oder Rammstein standen hier schon auf der Bühne.
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