Schloss Babelsberg
Schloss Babelsberg
Aussichtspunkt im Grünen
Der Blick auf die Havel ist atemberaubend. Das Wasser glitzert in der Sonne, Dampfer ziehen vorbei, und in der Ferne liegt still die Glienicker Brücke. So ähnlich muss es schon 1833 gewesen, als Prinz Wilhelm, der spätere Kaiser Wilhelm I., Schloss Babelsberg bauen ließ. Ein malerisches Anwesen im englischen Tudorstil, mit zinnenbekrönten Mauerabschlüssen, Flankierungstürmchen und Lanzettfenstern – nach Plänen des Architekten Karl Friedrich Schinkel. Rings um das Schloss gruppieren sich Terrassen mit Mosaiken, Plastiken, kunstvoll angelegten Beeten und einer gotischen Fontaine. Daran anschließend beginnt der englische Landschaftsgarten, der von Peter Joseph Lenné und Fürst von Pückler-Muskau entworfen wurde. Verschlungene Spazierwege führen zum Flatowturm, der zwischen 1853 und 1856 erbaut wurde, und an dessen Spitze schon wieder eine einzigartige Aussicht wartet.
Wegen Vorbereitung von Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Masterplans ist das Schloss Babelsberg bis 2016 geschlossen.
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