Kolonie Rupenhorn
Kolonie Rupenhorn
Berlins Bauhaus-Refugium oberhalb der Havel.
Oberhalb des Stößensees liegt auf einer Anhöhe die Siedlung Rupenhorn. Begründet wurde diese Landhauskolonie in den 20er Jahren. Als erster baute 1928 der bekannte Architekt Erich Mendelssohn für sich selbst eine prachtvolle zum See ausgerichtete Villa im Bauhaus-Stil (Hausnr.6) . Diese wurde vom Maler Amédé Ozenfant einst als "Goethes Gartenhaus anno 1930" bezeichnet.
Nebenan wurden um 1929 zwei Einfamilienhäuser von Hans und Wassili Luckhardt ebenfalls im Stil des Bauhauses errichtet (Nr.24 und 25). Diese kubischen weißgetünchten Bauten mit Flachdach sind mit einem riesigen prachtvollen Garten umgeben.
Zwischen 1929 und 1931 ließ sich der Unternehmer Bruno Paul ebenfalls ein zeitgenössisch-modernen Wohnhaus errichten, in dem heute die jüdische Touro-Universität ihren Sitz hat (Nr. 5). Die vier verbliebenden (von ursprünglich sechs modernen) Bauten oberhalb des Rupenhorns gelten als die bedeutendsten Bauwerke der Neuen Sachlichkeit in Berlin.
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