Kulturoase in grün
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Es ist rund 100 Jahre her, da machte der Unternehmer Franz Körner der Stadt Berlin ein Angebot, das diese nicht ablehnen konnte. Im Straßengeviert zwischen Jonas-, Schierker-, Wittmannsdorfer- und Selkestraße lag seine Kiesgrube. Körner wollte der Stadt das Gelände schenken – unter der Bedingung, dass ein Park angelegt wird, der seinen Namen trägt.
Heute führen lange Treppen mit Balustraden hinunter auf den Rasen, der fünf bis sieben Meter unterhalb des Straßenniveaus liegt. Über sechs Stufen plätschert auch das Wasser hinab, bevor es von einer Fontaine in die Luft gewirbelt wird. Kleine Kanäle, geschnittene Hecken, ein bunter Blumengarten und Platanen machen den Körnerpark zu einer der schönsten Grünanlagen Berlins.
Mitte der 1980er Jahre wurde in den Räumen der Orangerie die Galerie im Körnerpark eröffnet. Ihre hohe Fensterfront bietet einen malerischen Ausblick auf den Park und einen besonderen Rahmen für die Kunst, die hier ausgestellt wird: die Werke national und international renommierter Künstler genauso wie weniger etablierte Kunst. Auf der Terrasse des Parkcafés findet jeden Sommer die kostenlose Konzertreihe „Sommer im Park“ statt.
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