Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Auffanglager für Flüchtlinge aus der DDR

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde – © ENMAndreasTauber

Rund vier Millionen Menschen verließen zwischen 1949 und 1990 die DDR in Richtung Bundesrepublik – 1,35 Millionen von ihnen passierten das 1953 gegründete Notaufnahmelager in Berlin-Marienfelde. Hier wurden sie untergebracht und versorgt; hier durchliefen sie auch das notwendige Verfahren, um eine Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik und West-Berlin zu erhalten.

Besonders in der Zeit bis 1961 hatte das Notaufnahmelager als „Tor zur Freiheit“ einen hohen Symbolwert. Westdeutsche und West-Berliner Politiker kamen nach Marienfelde, um demonstrativ ihre Solidarität mit den Flüchtlingen aus der DDR zu bekunden. Für die DDR hingegen war das Aufnahmelager ein „Feindobjekt“, denn hier offenbarte sich die Schwäche des eigenen politischen Systems, das die Menschen massenhaft aus dem Land trieb. Heute erinnert am authentischen Ort eine Ausstellung an Ursachen, Verlauf und Folgen der deutsch-deutschen Fluchtbewegung. Warum entschloss sich jemand die DDR zu verlassen? Wie überwand er die Grenze, und wie empfing ihn der vermeintlich Goldene Westen?

Infos für Schulklassen

Die Erinnerungsstätte bietet Führungen durch die Ausstellung für Schulklassen an. Desweiteren besteht die Möglichkeit zu handlungsorientierter Projektarbeit und eine Teilnahme von Lehrern an Fortbildungsveranstaltugen ist möglich.

Infobox

Marienfelder Allee 66-80
12277 Berlin TEMPELHOF
Tel.: 030 – 75 00 84 00

infoatnotaufnahmelager-berlin [dot] de

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Der Eintritt ist frei.

Di - So10.00 Uhr - 18.00 Uhr

Führungen mittwochs und sonntags um 15h.

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