Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Traditionsreiches Radio- und Konzertorchester
Die Rundfunk-Orchester und -Chöre Berlins sind eng mit der Geschichte des Rundfunks in Deutschland verknüpft und übernehmen heute Aufgaben des öffentlichen Konzertlebens. Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist eines der zwei Spitzenorchester unter dem Dach der ROC Berlin.
Hervorgegangen ist das DSO 1946 aus dem Westberliner Rundfunksender RIAS Berlin („Rundfunk im amerikanischen Sektor“). Als Radio- und Konzertorchester trug es bis 1956 den Namen RIAS-Symphonie-Orchester, bevor es unter der Beteiligung des Sender Freies Berlin zum Radio-Symphonie-Orchester und schließlich 1993 zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin umbenannt wurde.
Erster Chefdirigent des Orchesters war Ferenc Fricsay, ihm folgten Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Vladimir Ashkenazy und Kent Nagano, bis 2010 war Ingo Metzmacher Künstlerischer Leiter. Mit Beginn der Spielzeit 2012/13 tritt Tugan Sokhiev sein Amt als siebter Chefdirigent und Künstlerischer Leiter für zunächst vier Jahre an. Programmatisch legt das DSO seinen Schwerpunkt neben dem klassischen Repertoire seit seiner Gründung auch auf die Musik des 20. Jahrhunderts.
Infos für Schulklassen
Je nach Verfügbarkeit erhalten Schulklassen nach entsprechender Terminabsprache Konzertkarten zu je fünf Euro bzw. die besondere Gelegenheit, während einer Orchesterprobe unmittelbar zwischen oder hinter den Musikern zu sitzen und so das Orchester aus nächster Nähe kennen zu lernen. Interessierte Lehrer wenden sich an den Besucherservice des Deutschen Symphonie-Orchesters.
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