Alexanderplatz
Alexanderplatz
Der größte Platz in Deutschland
Der Alexanderplatz ist wohl einer der bekanntesten Plätze in Berlin. Und ganz sicher der größte.
Benannt nach Zar Alexander I., der die Hauptstadt des Königreichs Preußen im Jahr 1805 besuchte, wurde der „Alex“ mit der Errichtung eines Fernbahnhofs 1882 zum Verkehrsknotenpunkt.
Der Bau der Zentralen Markthalle (1886) und des Kaufhauses Tietz zwischen 1904 und 1911 machten den Platz dazu noch zum wichtigsten Einkaufszentrum. Endgültig berühmt, sogar literarisch weltbekannt, wurde er durch Alfred Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“ im Jahr 1929.
Seine heutige Gestalt erhielt der Alexanderplatz, nachdem er im Zweiten Weltkrieg größtenteils zerstört worden war, erst in den sechziger Jahren. Zur Fußgängerzone umgebaut, wird der Verkehr seither über vielspurige Straßen um den Platz herumgeführt. Ebenfalls in dieser Zeit entstanden das ehemalige Centrum-Warenhaus, die sich anschließenden Alex-Passagen sowie der Berliner Fernsehturm.
Nach der Wiedervereinigung wurde ein städtebaulicher Wettbeweb ausgeschrieben, dessen Siegerentwurf (Hans Kollhoff) den Abriss eines Großteils der heutigen Bebauung und die Errichtung von 13 Hochhäusern vorsieht. Doch ob und wie das Projekt realisiert wird, steht noch nicht fest. Sicher ist nur: Bis auf weiteres bleibt der Alexanderplatz der größte innerstädtische Platz – in ganz Deutschland.
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