Er ist einer der ältesten jüdischen Friedhöfe in Berlin. Moses Mendelssohn wurde dort begraben
Der Alte Jüdische Friedhof in der Großen Hamburger Straße ist nach dem „Judenkiewer Spandau“ der älteste sicher belegte Begräbnisplatz der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Im Bereich des heutigen Eingangs befand sich seit 1844 ein Altersheim der Gemeinde. In der ältesten jüdischen Ruhestätte in Berlin ist unter anderem der Philosoph und Wegbereiter der jüdischen Aufklärung Moses Mendelssohn (1729-1786) beigesetzt. 1672 war der Friedhof errichtet und im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Die Fläche wurde von dem nationalsozialistischen Regime anschließend als Sammelplatz für Deportationen genutzt. Ende 2008 wurde der Friedhof feierlich wieder eröffnet. Schätzungen zufolge sind dort insgesamt rund 12000 jüdische Bürger bestattet.
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