Hellersdorf

Hellersdorf

Der Bezirk mit den zwei Gesichtern eine Entdeckungstour.

– © Wirtschaftsfoerderung Marzahn-Hellersdorf

Wer im idyllischen Wuhletal steht und inmitten von ergrünten Bäumen die namensgebende Wuhle rauschen hört, fragt sich schon woher das Image von Hellersdorf als Plattenbausiedlung stammt. Die gibt es zwar auch, doch zwischen KDN (Kaulsdorf-Nord), BDS (Biesdorf-Süd) und Helle Mitte gibt es neben den ortsüblichen Sprachgewohnheiten auch viel Natur und Berliner Originale zu sehen. Berlin ist eben doch mehr als Latte Macchiato im Prenzlberger Straßencafé und Galerieeröffnungen in Mitte.

Hellersdorf: Shoppen in der „Hellen Mitte“

Seit der Bezirksreform gehört nun auch wieder der einst ausgegliederte Stadtteil Hellersdorf zum Bezirk. Rund um den Alice-Salomon-Platz wurde 1997 die „Helle Mitte“, das neue Zentrum von Hellersdorf, fertiggestellt. Es ist ein Dorado für Shopping-Fans, Kino-Freaks und Kultur-Freunde. Sie genießen hre Freizeit in zwei Multiplex-Kinos, diversen Cafés, Galerien und mehr als 180 Geschäften.

Wo junge Familien wohnen

Die Hellersdorfer hängen an ihrem Bezirk. Und das ist kein Wunder: Nach der Wende wurden die Wohnungen im Bezirk mit einem finanziellen Aufwand von fast einer Milliarde Euro modernisiert.
Als die Plattenbauten langsam in die Jahre kamen, hatte der Bezirk mit Vorurteilen zu kämpfen. Doch heute ist Hellersdorf mehr als eine große Schlafsiedlung. Immer mehr junge Familien, die den günstigen Wohnraum am grünen Rande von Berlin schätzen, sind dorthin gezogen. Sie finden dort perfekte Infrastruktur für Familien und viele Freizeiteinrichtungen wie etwa im Hellersdorfer Corso.

Wuhletal: Die längste Grünfläche Berlins

Vom Heute ins Gestern ist es nicht weit. Das sanierte Gründerzeitmuseum mit seinen antiken Möbeln, in dem einst die als Lothar Berfelde geborene Charlotte von Mahlsdorf wohnte, oder das ebenfalls restaurierte Biesdorfer Schloss, das als kulturelles Zentrum genutzt wird – beide laden zum Entdecken der Vergangenheit ein. Wer seine Gedanken lieber bei einem Spaziergang schweifen lässt, nutzt den 15 Kilometer lange Wanderweg durchs Wuhletal, der zwischen kleinen Seen und Wiesen voller gelber Dotterblumen verläuft. Es ist die längste Grünfläche Berlins. Zur Erfrischung laden im Sommer dann die Kaulsdorfer Seen ein.

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