SchwuZ - "Madonnamania"

Der tuntige Klassiker feiert seine 50. Ausgabe

© Christian Graffenberger
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Im März 2012 feiert die Partyreihe bereits ihre 50. Ausgabe! Premiere war vor über zehn Jahren in Form einer rauschenden Geburtstagsfeier des heutigen Resident-DJs Modeopfer aka Camelia Light im SchwuZ. Mit der Hommage an seinen Lieblingsstar konnte er sich nicht nur erfolgreich um die Miete für den Club drücken, sondern auch gleich eine ganze Meute zusätzlicher Gäste anlocken. Die Partyidee wurde vom SchwuZ-Team schnell als zukunftsträchtig befunden und fortan von DJ Kenny Dee veranstaltet.

Seitdem hat sich „Madonnamania“ zu einer der erfolgreichsten Feten des Clubs entwickelt. Dabei kommt Kenny nach eigenen Angaben nicht nur die Wandlungsfähigkeit der Popikone Madonna zugute, sondern auch die Tatsache, dass es Frau Ciccone immer wieder gelingt, Anhänger ganz unterschiedlicher Musikrichtungen aus verschiedenen Generationen zu vereinen: „Wir können ein sehr durchmischtes Publikum ansprechen, was untypisch für eine Mottoparty ist. Zu einer Retroparty zum Beispiel geht ja sonst eher das ältere Publikum und zu einer Party wie ‚London Calling‘ kommen die Indieboys, während zu ‚Madonnamania‘ aus jedem Bereich Leute kommen, die zusammen wirklich sehr ausgelassen feiern.“

Der beständige Erfolg der Party ist jedoch auch das Verdienst von Transen wie Kaey, die zusammen mit Kolleginnen wie Biggy van Blond, Stella deStroy und Ades Zabel für das Showprogramm sorgt. Kaey betont, dass der Erfolg des Abends für sie außerdem in seinem fast schon antiquierten, klassisch schwulen Pop-Charme liegt: „Es gibt ja derzeit immer weniger Partys im Popsegment, alles ist entweder elektronisch oder Indierock. ‚Madonnamania‘ bietet da einen Kontrast – man weiß, es läuft Madonna und es laufen auch Kylie und Beyoncé, also alles, was man oft nur noch so partiell hört, weil sonst immer Electro druntergemischt wird.“