Museen & Kunstevents

Museen & Kunstevents

Ausstellungen 2016

T-REX Tristan im Naturkundemuseum – © Museum für Naturkunde, Foto: Carola Radke
Max Beckmann: Selbstbildnis Florenz, 1907, Privatsammlung in der Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Elke Walford, – © VG BILD-KUNST Bonn, 2015
– © Archiv Würth
– © Lee Miller Archives England 2015. All Rights Reserved. www.leemiller.co.uk
Prozession (Detail): Simbabwe, Chinamora, Massimbura 8.000-2.000 v.Chr. Aquarell von Elisabeth Mannsfeld, 1929 65 x 202,5 cm – © Frobenius-Institut Frankfurt am Main
Günter Brus: Wiener Spaziergang, 5. Juli 1965. Innenstadt, 1010 Wien © BRUSEUM / Neue Galerie Graz, Universalmuseum Johanneum; Foto: Ludwig Hoffenreich – © BRUSEUM / Neue Galerie Graz, Universalmuseum Johanneum; Foto: Ludwig Hoffenreich
Teildarstellung einer Spinosaurus Rekonstruktion – © Museum für Naturkunde Berlin
Skelett des Tyrannosaurus rex Tristan Otto im Ausstelllungssaal des Museum für Naturkunde Berlin – © Carola Radke; Museum für Naturkunde Berlin

Tristan - Berlin zeigt Zähne (T-Rex im Museum für Naturkunde)

Tyrannosaurus rex ist der bekannteste unter den Dinosauriern. Von 1902 bis heute wurden in Nordamerika etwa 50 Exemplare entdeckt, keines davon vollständig. Das Museum für Naturkunde zeigt nun eines der am besten erhaltenen Skelette weltweit.
Gleichzeitig wird der nach den Söhnen des Eigentümers benannte T.rex Tristan Otto mit modernsten Methoden über die nächsten Jahre untersucht. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit werden nach und nach in die Ausstellung einfließen.

Tickets: 8,00 €, erm. 5,00 €, Eintritt frei bis 6 Jahre

Museum für Naturkunde vom 17.12.2015 bis auf Weiteres

Spinosaurus (Dinosaurierwelten im Museum für Naturkunde)

War er wirklich größer als T. rex? Finden Sie es heraus! Mit der Wanderausstellung "Spinosaurus" bringt das Museum für Naturkunde das weltweit erste Skelettmodell des gigantischen Raubsauriers nach Berlin. Mit spektakulären Originalfossilien, lebensnahen Rekonstruktionen und packenden Geschichten rund um den Spinosaurus-Fund aus der Sahara zeichnet die Ausstellung ein Bild von einer längst vergangenen Zeit - als es in der Wüste noch Wasser gab.

Die Ausstellung von National Geographic wird mit Ergänzungen des Museums für Naturkunde Berlin gezeigt. Neben Spinosaurus zeigt das Museum zeitgleich T.rex TRISTAN sowie s weltweitgrößte montierte Dinosaurierskelett eines Brachiosaurus brancai.

Eintritt 8 €, erm. 5 €, Eintritt frei bis 6 Jahre

Museum für Naturkunde vom 08.02.2016 bis 12.06.2016

Max Beckmann und Berlin

40 Jahre Berlinische Galerie - mit der Ausstellung "Max Beckmann und Berlin" findet das Jubiläum einen würdigen Rahmen. Nach 30 Jahren ist dies die erste große Beckmann-Ausstellung in Berlin. Gezeigt werden rund 50 Werke aus der Zeit zwischen 1905 und 1936 darunter Schlüsselwerke namenhafter Leihgeber und aus der eigenen Sammlung: "Junge Männer am Meer" (1905), Beckmanns erstes viel beachtetes Werk, "Der Leiermann" (1935) oder "Quappi mit Papagei" (1936).

Tickets: 10,00 €, erm. 7,00 € + Audio-Guide 2,00 €.

Berlinische Galerie vom 20.11.2015 bis 15.02.2016

Holbein in Berlin – Die Madonna der Sammlung Würth mit Meisterwerken der Staatlichen Museen zu Berlin

Hans Holbein der Jüngere (1497/98–1543) war einer der größten Porträtmaler der Renaissance. Der Sohn des Augsburger Malers Hans Holbein d. Ä. begann seine Karriere in Basel, wo er bald mit kühnen Entwürfen für Scheibenrisse, monumentale Fassadendekorationen und Tafelbilder bekannt wurde. Eines seiner Meisterwerke ist die Schutzmantelmadonna des Jakob Meyer zum Hasen (heute Sammlung Würth), die im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht

In der Gegenüberstellung mit anderen Werken Hans Holbeins, seines gleichnamigen Vaters und seines Bruders Ambrosius sowie anhand bedeutender Werke der Skulptur und Teppichkunst ergeben sich Einblicke in die Entstehungsbedingungen und in das künstlerische Umfeld dieses Hauptwerks der deutschen Malerei.

Bode-Museum vom 21.01.2016 bis 08.05.2016

Kunst der Vorzeit – Felsbilder aus der Sammlung Frobenius

Kunst der „Primitiven“ nannte man in den 1920/1930ern indigene, prähistorische Kunst. Dazu zählt auch die älteste überlieferte Form menschlichen künstlerischen Schaffens: die Felskunst. Der Martin-Gropius-Bau zeigt rund 100 teilweise großformatige Felsbildkopien des Frobenius-Institutes sowie fotografisches und archivalisches Material aus den europäischen Höhlen, der zentralen Sahara, den Savannen Simbabwes oder dem australischen Outback.

Oft an unzugänglichen Orten, in Höhlen oder Wüsten zu finden, wurden diese geritzten oder gemalten Bilder einer breiten Öffentlichkeit in den europäischen und amerikanischen Metropolen in Form von großformatigen Kopien bekannt. Die weltweit bedeutendste Sammlung dieser Kopien hatte der deutsche Ethnologe Leo Frobenius (1873-1938) bei seinen Afrikareisen angelegt. Bis zu seinem Tode 1938 entstand so eine Sammlung von fast 5.000 Felsbildkopien, farbig und meist in Originalgröße mit Formaten von bis zu 2,5 x 10 Metern.

Tickets: 10,00 €, erm. 6,00 € zzgl. Gebühren. Eintritt frei bis 16 Jahre.

Martin-Gropius-Bau vom 21.01.2016 bis 16.05.2016

Günter Brus. Störungszonen

Günter Brus lebte lange Zeit in Berlin und beinflusste maßgeblich die Kunstszene der Stadt in den 1970er Jahren. Die umfassende Schau "Störungszonen" im Martin-Gropius-Bau setzt nun Schwerpunkte dazu.

Mit seinen berühmten "Selbstbemalungen", hat Brus entscheidend an der performativen Wende in Literatur und Bildender Kunst mitgewirkt. Nach einer Verurteilung wegen "Herabwürdigung österreichischer Symbole" in Wien, flieht Brus ins Exil nach West-Berlin. Hier entstehen zwischen 1969 und 1975 weitere wichtige Werkkomplexe. Im Restaurant "Exil" in Kreuzberg entstand in den 1970er Jahren ein kreativer Kosmos, der bis heute Auswirkungen in die Künstler- und Intellektuellenszene hat.

Tickets: 10,00 €, erm. 8,00 € zzgl. Gebühren. Eintritt frei bis 16 Jahre.

Martin-Gropius-Bau vom 12.03.2016 bis 06.06.2016

Lee Miller – Fotografien

Lee Miller (1907-1977) ist eine der vielseitigsten US-amerikanischen Fotografinnen und Fotojournalistinnen des 20. Jahrhunderts. Sie hat in ihrem Werkschaffen gegensätzliche Genres wie den Surrealismus, Mode-, Porträt-, Reisefotografie sowie und Kriegsberichterstattung vereint. Die Ausstellung führt durch die verschiedenen Lebensstationen der Fotografin von New York, über Paris und Ägypten bis nach Deutschland. Die rund 100 gezeigten Aufnahmen veranschaulichen Lee Millers Leben aus unterschiedlichen Perspektiven: als Assistentin, Muse und Partnerin von Man Ray im Paris der 1930er-Jahre, als Pionierin der Kunstfotografie und als Fotojournalisten während des Zweiten Weltkriegs.

Tickets

7,00 €, erm. 5,00 € zzgl. Gebühren. Eintritt frei bis 16 Jahre.

Martin-Gropius-Bau vom 19.03.2016 bis 12.06.2016

Isa Genzken. Mach Dich Hübsch!

Isa Genzken (*1948) ist eine der berühmtesten Künstlerinnen Deutschalnds.
Ihr Werk hat seine Wurzeln im Medium Skulptur und zeichnet sich durch eine sich ständig entfaltende visuelle Sprache und den ungezwungenen Einsatz von Medien aus. Genzkens Werk umfasst Skulptur, Installation, Film, Video, Malerei, Werke auf Papier, Kollagen und Fotografie. In den 1970ern produzierte sie mit dem Computer entworfene Skulpturen bezogen auf den amerikanischen Minimalismus und Konzeptkunst. Die Retrospektive bietet einen dynamischen Rahmen für Genzkens unorthodoxe Vision der Welt, die uns umgibt. Die Ausstellung beleuchtet Themen wie Modernität, der menschliche Körper, Portrait, urbane Kultur und Architektur.

11,00 €, erm. 7,00 € zzgl. Gebühren. Eintritt frei bis 16 Jahre.

Martin-Gropius-Bau vom 09.04.2016 bis 26.06.2016

Die Maya. Die Sprache der Schönheit

Mit einer großen Sammlung an Skulpturen und Keramik behandelt die Ausstellung „Die Maya. Sprache der Schönheit“ einen grundlegenden Aspekt der prähispanischen Bildenden Kunst: den Körper.
Die Maya stellten ihre Vision des Lebens mit verschiedenen Materialien und Techniken in ihren Alltags-, Prunkbauten und Gegenständen dar. So hielten sie ihr Verhältnis zu den Göttern, ihr tägliches Leben, ihr Schrifttum, ihre Astronomie, ihre Musik und ihre Tänze fest. In den Kunstwerken dominiert meist und Schönheitsideal, sondern auch die Verortung des Menschen im Kosmos, festhielten. Von ihren zahlreichen künstlerischen Ausdrucksformen erzählt diese Ausstellung.

10,00 €, erm. 7,00 € zzgl. Gebühren. Eintritt frei bis 16 Jahre.

Martin-Gropius-Bau vom 12.04.2016 bis 07.08.2016

NO, IT IS! William Kentridge

Der Südafrikaner William Kentridge gehört zu den international bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern. Im Haus der Berliner Festspiele im Rahmen des Festivals Foreign Affairs und im Martin-Gropius-Bau wird William Kentridge sowohl seine performativen Arbeiten als auch sein bildnerisches Werk präsentieren. Das Spektrum der Arbeiten reicht von den frühen Zeichnungen über die berühmten Méliès- und Soho-Animationsfilme, Raum-Installationen (wie dem documenta-Projekt „The Refusal of Time“) bis hin zu Großprojektionen, wie der viele Meter langen Filmarbeit „More Sweetly Play the Dance“, die im Martin-Gropius-Bau und an der Fassade des Hauses der Berliner Festspiele zu sehen sein wird.

Martin-Gropius-Bau vom 12.05.2016 bis 28.08.2016

11,00 €, erm. 7,00 € zzgl. Gebühren. Eintritt frei bis 16 Jahre.

Erlebnisstickets

Buchen Sie unsere Museumstickets im Onlineshop zu günstigen Konditionen und umgehen Sie Wartezeiten. Buchbar sind asisi Mauerpanorama, DDR-Museum, Computerspielemuseum, Black Box Kalter Krieg, Currywurst Museum, Humboldt-Box und Museum für Naturkunde.

3-Tage-Museumspass

Der Museumspass für alle Kultur- und Museumsbegeisterten gewährt freien Eintritt in über 50 Berliner Museen und Sammlungen - inklusive der Museen auf der Museumsinsel (UNESCO Welterbe) - und ist gültig an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Bei Bestellung des Museumspass erhalten Sie die Broschüre "Museen entdecken" kostenfrei dazu.

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