Fakten und Zahlen

Fakten und Zahlen

Reichstag – © Scholvien

3,5 Millionen Einwohner hat die größte Stadt der Bundesrepublik Deutschland. Mit einer Fläche von 892 Quadratkilometern ist die Hauptstadt auch flächenmäßig der Goliath unter den deutschen Städten. Im internationalen Vergleich ist Berlin nach Einwohnern die zweitgrößte und nach Fläche die fünftgrößte Stadt der Europäischen Union.

Die Bevölkerungsdichte erreicht in Berlin ebenfalls einen Spitzenwert. 3809 Berliner leben, statistisch gesehen, auf einem Quadratkilometer; der höchste Wert einer deutschen Großstadt. Innerhalb Berlins wird es im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg am engsten, 12.400 Menschen leben dort auf einem Quadratkilometer. In Treptow-Köpenick sind es lediglich 1.400. Zum Vergleich: In Mecklenburg-Vorpommern leben im Schnitt 74 Menschen pro Quadratkilometer.

Berlin verfügt mit 175 Museen über mehr Museen als Regentage und kommt auf mehr als 50 Theater sowie rund 300 Kinosäle. In Berlin gibt es 4650 Restaurants, rund 900 Kneipen und 190 Bars und Diskotheken. Dazu mehr Dönerläden als in Istanbul.

Durch die Hauptstadt schlängeln sich Straßen mit einer Länge von 5.350 Kilometern und mehr als 400.000 Straßenbäumen, insgesamt 70 Kilometer davon sind Autobahn. Rund 1,2 Millionen Autos sind in Berlin zugelassen.

Berlin war in seiner Geschichte mehrmals schon die Hauptstadt deutscher Staaten. Angefangen als Hauptstadt der Markgrafschaft und des Kurfürstentums Brandenburg, wurde die Stadt an der Spree später Hauptstadt des Königreichs Preußen und des Deutschen Reiches. Ost-Berlin war die Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Und seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 ist Berlin die Hauptstadt Deutschlands.