Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin

Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin

Ein Kulturgut von außergewöhnlicher Qualität

Pfaueninsel – © Wolfgang Scholvien
Schloss Sanssouci – © Scholvien
Neuer Garten & Schloss Cecilienhof – © Ktlyall / Mediawiki
Belvedere auf dem Pfingstberg – © Michael Lüder
Neues Palais im Park Sanssouci – © Hans Bach
Heilandskirche Sacrow – © visitBerlin
Die Orangerie im Park Sanssouci – © Gerhard Murza
Chinesisches Haus im Park Sanssouci – © SPSG, Foto: Hans Bach

In fast vier Jahrhunderten entstand zwischen Potsdam und Berlin eine weitläufige Parklandschaft, die einerseits auf die Ideen des französischen Barockgartens zurückgeht, andererseits Stile unterschiedlicher Epochen miteinander verbindet.

Die Handschriften namhafter Künstler

Dazu trugen Architekten bei, deren Namen noch heute untrennbar mit Preußen verbunden sind: Friedrich II. beauftragte etwa Georg Wenzelslaus von Knobelsdorff im 18. Jahrhundert, das Schloss Sanssouci zu errichten. Auch den Bau der Orangerie und der Bildergalerie führte Knobelsdorff aus. Karl-Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler hinterließen ebenfalls ihre Handschrift. Sie schufen unter anderem die Römischen Thermen, die Friedenskirche und das Chinesische Teehaus.

Der Gartenkünstler und Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné arbeitete eng mit Schinkel und dessen Schüler Persius zusammen und entwarf die Parklandschaft, die sich an romantischen Gärten orientiert. Besonders markant für seine Arbeit sind die Sichtachsen, die die einzelnen Parkareale miteinander verknüpfen und die Schlösser hervorheben. Lennés Gartenkunst verbindet heute noch die einzelnen Bereiche der Schlösser und Parks.

Ein Areal voll preußischer Geschichte

Allein die Potsdamer Parks umfassen ein Gelände von 500 Hektar. Auf Berliner Gebiet liegen heute das Schloss Glienicke und die Pfaueninsel. Neben den seit 1990 unter dem Schutz der UNESCO stehenden Bereiche gehören seit 1999 unter anderem die russische Kolonie Alexandrowka, einst ein Zeichen der preußisch-russischen Freundschaftsbeziehungen, die direkt am Havelufer gelegene Sacrower Heilandskirche, von Friedrich Wilhelm IV. höchstpersönlich skizziert und von Persius ausgeführt, sowie das Belevedere nördlich des Neuen Gartens.

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